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November 19 2009
Petition: Wissenschaft und Forschung - Kostenloser Erwerb wissenschaftlicher Publikationen
Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass wissenschaftliche Publikationen, die aus öffentlich geförderter Forschung hervorgehen, allen Bürgern kostenfrei zugänglich sein müssen. Institutionen, die staatliche Forschungsgelder autonom verwalten, soll der Bundestag auffordern, entsprechende Vorschriften zu erlassen und die technischen Voraussetzungen zu schaffen.September 13 2009
September 05 2009
August 21 2009
July 29 2009
“— Datenschutz: Vanish – Daten zerstören sich selbst | ZEIT ONLINEDas System, das die Bezeichnung Vanish (deutsch: verschwinden) trägt, ist ein Verschlüsselungssystem mit einem öffentlichen Schlüssel, das mit einem Peer-to-Peer-System (P2P) kombiniert wird. Vanish erzeugt für jede Nachricht einen für den Absender nicht sichtbaren Schlüssel und codiert damit die Nachricht.
Den Schlüssel, mit dem die Nachricht lesbar gemacht wird, teilt Vanish in viele kleine Teile und verschickt diese an Computer in einem P2P-Netz. Das Netz verändert sich jedoch dauernd: Computer melden sich an, andere melden sich ab, Daten werden gelöscht. Mit der Zeit verschwinden immer mehr Teile des Schlüssels aus dem Netz. Sind nicht mehr genug Schlüsselteile vorhanden, kann die Nachricht nicht mehr entschlüsselt werden. In der gegenwärtigen Testversion löschen die Computer in dem P2P-Netz nach acht Stunden die Schlüsseldaten. Das bedeutet, nach acht bis neun Stunden sind mit Vanish verschickte Nachrichten nicht mehr lesbar.
”
“ Das meistverkaufte Mp3-Album 2008 bei Amazon war „Ghosts“ von Nine Inch Nails – obwohl zuvor mit CC-Lizenz veröffentlicht. ”— Die gute Tat der Piraten
“— Aktivierung der Netzsperren: "Verheerender Ausblick" - taz.deTrotz des heiklen Themas Kinderpornografie, das neben dem Terrorismus in der Politik offenbar gerne als Totschlagargument verwendet wird, hat sich die Netzcommunity massiv gegen das Sperrgesetz gewehrt. Genutzt hat es wenig. Die Politik scheint das Internet noch nicht ernst zu nehmen. Denken Sie, dass sich das in den nächsten Jahren ändert?
Genau dieses Thema und die Opfer für den Wahlkampf zu missbrauchen und dabei mit den Sperren noch nicht einmal Opferschutz oder Täterverfolgung zu bieten, ist eher eine Verhöhnung der Wähler, als solide und bürgerfreundliche Politik.
Den missbrauchten Kindern ist nicht damit gedient, dass eine Frau von der Leyen sich hinstellt und erzählt, wie wunderbar die Sperren funktionieren. Mit jungen Abgeordneten wird sich aber sicher auch das Verhältnis zum Internet mit der Zeit ändern. Nur heute weiß die Politik noch nichts mit dem Internet anzufangen. Bestes Beispiel ist der aktuelle Wahlkampf: Anstatt kreativ zu sein, stellen viele Politiker ganz platt nur das ins Netz, was sie auch in gedruckten Prospekten veröffentlicht haben.
”
June 23 2009
Bündnis ‘90 / Die Grünen: Meine Austrittserklärung
Ich habe von den Grünen “abgeschworen” – glaube aber weiterhin, dass dieser Laden was sinnvolles erreichen kann …
Ich habe mich viele Jahre im Umfeld der Grünen Jugend und auch der Grünen bewegt – war dabei nie der klassische Pressemitteilungs-Schreiber/Antragsteller/Veranstaltungsbesucher – habe aber doch probiert gewisse Akzente zu setzen, was sicher nicht immer misslungen sein mag.
Aber so eklatant wie ich mir am vergangenen Donnerstag Abend die Frage stellen musste, ob ich mich denn nicht vielleicht selber zu wenig um den Laden gekümmert hab, umso deutlich muss ich sagen können: Nein, ich habe mein bestes gegeben. Aber das war nicht gut genug.
Dass in so einer wichtigen Frage (#Zensursula) 15 von insgesamt grademal 18 Enthaltungs-Stimmen auf die Grüne Fraktion – und damit auf knapp ein Drittel ihrer entfällt – war für mich unfassbar. Es gibt sicher viele Ansätze dieses freigeistliche Verhalten zu begründen – und ich bin einer der letzten Menschen, die für einen Fraktionszwang plädieren würden. Aber eine Enthaltung zollt von Unwissen oder Unsicherheit. Das ist für mich in so einer entscheidenden Frage nicht tragbar. Ich fühle mich schlichtweg verraten – und bin angesichts meiner Aktivität für den Haufen komplett frustriert.
Natürlich ist es grade bei einem so komplexen und neuen Themenfeld umso notwendiger es “den alten Hasen” mundgerecht aufzubereiten. Wenn ich irgendeinen Platz in dieser Partei eingenommen haben sollte, so müssen ihn (bitte, bitte) andere übernehmen – denn ich glaube daran, dass diese Partei das gute Will.
Aber wenn sie ihren eigenen Laden nicht soweit “im Griff” hat, dass ich mich ruhigen Gewissens wenigstens in den Themen, die mir sehr wichtig sind, auf sie verlassen kann, kann ich mir nur sagen, dass die Probleme in dem Laden wohl etwas grundlegender gelagert sind. Das sind Baustellen, um die ich mich nicht kümmern möchte.
… bis dahin möchte ich gerne weiter dem Verein für Rat und Tat bei Seite stehen und mich – ob bei Kaffee oder Bier – das Gespräch suchen, wie es weitergehen kann. Vielleicht hört man mir ja mehr zu wenn ich außen stehe.
Ich würde mich freuen wenn es bald eine Partei gäbe, die ihre kompletten Arbeitsprozesse für die Öffentlichkeit nachvollziehbar aufbereitet, die sich in ihrer Gänzlichlichkeit selbst im Griff hat, immer für Neues von Außen offen bleibt. Dabei möchte ich gerne helfen – ob nun bei Piraten, Grünen oder anderen.
Beste Grüße aus der Parteilosigkeit. Hier fühl ich mich freier.
ps.: Wenn ich in den heutigen Überresten der Parteiendemokratie bei Grünen *und* Piraten Mitglied sein könnte (das ist von Seiten der Grünen nicht erlaubt), wäre dies für mich eine Option mit der ich nicht mein Vertrauen komplett blind Verspielen müsste.
pps.: Ja, es gibt auch viele Kleinigkeiten, die mich dazu bewogen haben. Aktuell bestes Beispiel jüngster Fassungslosigkeit: Vor der Überarbeitung von gruene.de warnte ich im Frühjahr vorbeugend in Richtung Vorstand, dass man grade als “Datenschutzpartei” im Wahlkampf nicht auf die Idee kommen sollte YouTube-Videos auf der eigene Seiten einzubinden. (Weil sonst personenbeziehbare Daten über das Interesse der Besucher an Google übermittelt werden. Gefundenes Fresse für Journalisten.) Man hat mein Anliegen inhaltlich wie technisch verstanden – aber als zwei Wochen später der der Relaunch kam, nahm ich auf der Startseite als erstes ein YouTube-Embed wahr. (Ich will mit diesem Kommentar nicht mit Schlamm werfen, sondern wende das SNAFU-Prinzip an, s. Daniel Kulla)
ppps.: Ja, wenn Du Dir überlegst in ne Partei zu gehen; tut grad echt Not. Ich kann aber grad echt nicht mehr.

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![This x That:
Nicholson Baker: Can the Kindle really improve on the book? (Spoiler: No.)
MJ’s burnt hair is worth its weight in diamonds.
A walking tour of (500) Days of Summer.
Everything Is Bad For You Is Good For You: The Daily Mail both causes and cures cancer. (via.)
A bunch of Nick-at-Nite network IDs from when the programming block wasn’t just a second-rate TBS.
Coca Cola taps into bubbly cows, bottles their fizzy milk.
Sometimes our bookmarks say more about us then the books they’re in. (via.)
The Merchant Of Sick Is Dead: Deitch Projects’ Dash Snow memorial show.
IZ The Wiz Lives: Posthumous tags show up around the world.
David Weeks’ replica Sing Sing Tray (via.); Breakfast tray with built-in vase. (via.)
Tea x Time List: 61 essential postmodern reads: an annotated list.
[image via.]](http://14.media.tumblr.com/b9vfl4b63qfif9bv3mec3L99o1_500.jpg)